Frauen und Technik

Deine Ausbildung in technischen und naturwissenschaftlichen Bildungsgängen

Eine Hand mit grünem Nagellack und Ring am Zeigefinger hält einen großen Mutterschlüssel. Oben im Bild der Schriftzug "Frauen schrauben an ihrer Zukunft". Unten steht "Deine Ausbildung in unseren technischen und naturwissenschaftlichen Bildungsgängen".
Projekt
Projektträger:in: Heinrich-Hartz-Berufsschule, Düsseldorf
Erscheinungsjahr: 2014
Medienart: Plakat

Der vorliegende Beitrag thematisiert die Barrieren für junge Frauen bei technischen Berufen. Bei der Berufswahl ist es wichtig, dass eigene Interessen, Fähigkeiten und Vorstellungen ausschließlich einwirken. Es gibt viele junge Frauen, die naturwissenschaftlich, handwerklich oder technisch begabt sind. Trotzdem ist es immer noch so, dass sich viele Schülerinnen für einen „typischen Frauenberuf“ entscheiden. Die Heinrich-Hartz-Schule ist ein Berufskolleg mit den Schwerpunkten Elektrotechnik, Informationstechnik und Chemie.

Am HHBK liegt die Frauenquote unter 10%, in den elektrotechnischen Ausbildungsklassen sind es nur 2% -3%. Eine Änderung kann für die Schüler:innen nur erfolgen, wenn man die Situation mit Courage angeht.   Die Ursachen für systematische geschlechtsspezifische Benachteiligungen sehen die Schüler:innen als komplex an. Mit ihrem Wettbewerbsbeitrag möchten die Schüler:innen das gesellschaftliche Bild „Technik ist männlich“ destruieren. Eignungen sind geschlechtsunabhängig, daher haben sie eine Werbekampagne angesetzt, um Frauen in technischen Berufen zu fördern, um für mehr Frauen in technischen Berufen zu werben.  Die Plakate sollten gezielt ein Zeichen setzen, einerseits die jungen Frauen die vor der Berufswahl stehen und anderseits die technischen Ausbildungsbetriebe erreichen. Daher wurden die Plakate im Düsseldorfer Raum an die Schulen der Sek 1 und an zahlreiche technische Betriebe verteilt.

Ähnliche Aktivitäten können in Ausbildungsbetrieben im Rahmen einer Aktion durchgeführt werden. Insbesondere wäre dies eine Möglichkeit für technische Berufszweige, damit diese für mehr Frauen in ihrem Bereich werben. So eine Aktion könnte man im Rahmen eines Bildungsprojektes über Geschlechterungerechtigkeit in der Berufswelt durchführen.