Gender raus

Zwölf Richtigstellungen zu Antifeminismus und Gender-Kritik

Quelle: Heinrich-Böll-Stiftung & Rosa-Luxemburg-Stiftung
Literatur
Erscheinungsjahr: 2018
Herausgegeben von: Heinrich-Böll-Stiftung & Rosa-Luxemburg-Stiftung
Medienart: PDF

Gender-Kritik und Anti-Gender-Hetze bilden eine Art Dach, unter dem sich sehr unterschiedliche, teils gegensätzliche Akteur*innen, Organisationen, Parteien, christlich-fundamentalistische Netzwerke wie etwa die Agenda Europe und Gruppierungen bündeln und oft auch gemeinsam agieren und europaweit vernetzt sind. In Deutschland sind das unter anderen die extreme Rechte, die AfD, Pegida, verschiedene Männerrechtsgruppen, christlich-fundamentalistische Netzwerke sowie manche Journalist*innen, Publizist*innen und Wissenschaftler*innen. Gender-Kritik ist auch in der bürgerlichen Mitte verbreitet und generell ein fester Bestandteil öffentlicher Debatten. Nicht zuletzt werden Gender-Theorien und Feminismus auch innerhalb gleichstellungspolitischer, feministischer, wissenschaftlicher und politisch linker bzw. liberaler Kreise kontrovers diskutiert. Es gibt hier keine einheitliche Position. Im Unterschied zu diesen wichtigen Auseinandersetzungen ist jedoch das Ziel von Anti-Gender-Hetze und Antifeminismus nicht, zu debattieren und unterschiedliche Positionen auszuloten. Vielmehr geht es um die Verbreitung falscher Informationen, darum Hass zu schüren und gezielt Feindbilder aufzubauen.

Diese Broschüre trägt einige der falschen Behauptungen zusammen, stellt sie richtig und formuliert auch Gegenargumente.